Rasenroboter – Was sollte man bei der Pflege und den Akkus beachten?
Wann sollte man seinen Rasen mähen lassen?
Gras lebt und benötigt, wie jedes andere Lebewesen, die richtige Pflege. Eine der ersten Entscheidungen, die ein Besitzer eines Mähroboters bei der Installation treffen muss, ist daher die Wahl des passenden Mähprogramms. Viele aktuelle Markenmodelle bieten die Möglichkeit, Uhrzeiten und Wochentage festzulegen. Häufig lassen sich diese Einstellungen bequem per App vornehmen.
Auch günstigere Mähroboter verfügen mittlerweile oft über einfache Wochenpläne oder eine App-Steuerung. Bei sehr einfachen oder älteren Modellen kann die Auswahl jedoch weiterhin eingeschränkt sein. Teilweise lässt sich dann nur einstellen, wie viele Stunden am Tag der Roboter den Rasen mähen soll. Wer bestimmte Ruhezeiten, den Sonntag oder Feiertage einhalten möchte, sollte daher bereits vor dem Kauf darauf achten, welche Programmiermöglichkeiten das jeweilige Gerät bietet.
Wichtig ist es, die richtige Mähzeit zu ermitteln, damit der Rasen gleichmäßig gepflegt wird und der Roboter nicht unnötig lange im Einsatz ist. Läuft der Mähroboter zu selten, bleiben der Rasen in einzelnen Bereichen schnell zu lang. Läuft er dagegen deutlich länger als nötig, kann dies den Rasen belasten, Fahrspuren begünstigen und den Verschleiß von Akku und Messern erhöhen. Sollte die Batterie aufgrund zu langer Laufzeiten bereits spürbar nachlassen, findest du bei uns schnell hochwertige Ersatzakkus.
Die passende Einstellung für die tägliche oder wöchentliche Mähzeit lässt sich grob anhand der Größe der Arbeitsfläche und der Flächenleistung des Geräts bestimmen. Als einfache Orientierung gilt: Größe der Rasenfläche geteilt durch die ungefähre Anzahl an Quadratmetern, die der Mähroboter pro Stunde schafft. Allerdings sollte diese Rechnung nur als Richtwert verstanden werden. Denn in der Praxis spielen zum Beispiel auch Ladezeiten, Akkulaufzeit und die Form des Gartens eine wichtige Rolle.
Worauf sollte man bei den Klingen vom Rasenroboter achten?
Jeder, der sich schon einmal mit Nassrasur beschäftigt hat, weiß, was alte und minderwertige Klingen mit der Haut anstellen können. Beim Rasen ist es nicht viel anders. Ungleichmäßig scharfe oder stumpfe Messer reißen am Gras und fransen es aus, der Rasen wird damit beschädigt.
Deshalb ist es wichtig, den Mähroboter regelmäßig mit guten Klingen auszustatten. Die meisten Mähroboter arbeiten mit drei Messern, die am Rand einer Scheibe angebracht sind und im Betrieb schnell rasiert. Ersatzklingen für Mähroboter sind größtenteils vergleichsweise günstig erhältlich. Viele Hersteller bieten passende Messersets mit mehreren Ersatzklingen an. Je nach Marke, Qualität und Anzahl der Klingen können die Preise deutlich variieren. Neben Originalklingen gibt es auch kompatible Ersatzmesser von Drittanbietern. Wichtig ist dabei, dass die Klingen zum jeweiligen Modell passen und sicher montiert werden können.
Klingen selber schärfen?
Grundsätzlich lassen sich Metallklingen zwar nachschärfen, bei den meisten Mährobotern ist das aber nicht empfehlenswert. Die kleinen Messer sind sehr dünn, günstig zu ersetzen und müssen exakt gleichmäßig arbeiten. Werden sie ungleichmäßig geschliffen, kann eine Unwucht entstehen.
Wann sollte ein Mähroboter bei Hitze und Regen besser pausieren?
Ein kaputter Mähroboter kann den Rasen nicht mehr pflegen. Deshalb sollten die Rasenroboter vor extremer Hitzeeinstrahlung und Regen geschützt werden. Wir empfehlen, die Mähzeiten so aufzuteilen, dass der Roboter nicht in der prallen Mittagshitze arbeiten muss. Zum einen schont das den Akku und die Elektronik, zum anderen ist es auch für den Rasen gesünder.
Wurde bei der Mähzeit zum Beispiel eine längere tägliche Arbeitszeit ermittelt, kann diese auf mehrere Zeitfenster verteilt werden. Statt den Mähroboter durchgehend arbeiten zu lassen, bietet sich beispielsweise ein Einsatz am Morgen und ein weiterer am Nachmittag an. Sollte der Akku deines Geräts durch Hitze bereits Schaden genommen haben, findest du bei uns hochwertige Ersatzakkus.
Der Betrieb eines Mähroboters bei Regen gehört weiterhin zu den häufig diskutierten Themen unter Mähroboter-Besitzern. Viele Hersteller konzipieren ihre Geräte so, dass sie auch bei Regen arbeiten können. Andere Modelle sind mit einem Regensensor ausgestattet, der den Roboter bei Niederschlag automatisch zur Ladestation zurückschickt oder den nächsten Mähvorgang verschiebt. Bei smarten Modellen lassen sich solche Einstellungen häufig auch per App anpassen.
Auch wenn viele Mähroboter gegen Spritzwasser geschützt sind, ist das Mähen bei Regen nicht immer ideal. Nasses Gras bleibt leichter am Gehäuse, an den Rädern und am Mähwerk haften. Dadurch steigt der Reinigungsaufwand deutlich. Zudem benötigt der Roboter bei feuchtem oder nassem Gras oft mehr Kraft, was Akku und Antrieb stärker beanspruchen kann. Auch das Schnittbild fällt bei trockenem Gras in der Regel sauberer aus.
Ein weiterer Punkt ist der Boden. Ist der Rasen sehr nass oder aufgeweicht, können die Räder des Roboters Spuren hinterlassen oder an Steigungen leichter durchdrehen. Besonders bei schweren Geräten, lehmigem Boden oder verwinkelten Flächen kann es deshalb sinnvoll sein, den Mähroboter bei Regen pausieren zu lassen.
Wie findet man die richtige Schnitthöhe?
Die Grasschnitthöhe hängt natürlich viel von der Wunschvorstellung des eigenen Rasens ab. Der bekannte englische Rasen zeichnet sich hier durch eine Trimmhöhe von 4 bis 5 Zentimeter aus. Wird das Gras zu kurz geschnitten, laufen stolze Gartenbesitzer Gefahr, dass der Rasen in Hitzeperioden schnell „verbrennt“.
Wir empfehlen eine Rasenmindesthöhe von 3 cm, besser höher. Zierrasen werden in der Regel kürzer geschnitten, was die Graspflanzen jedoch schädigt, weshalb wir davon abraten. Wichtig ist, dass der Mähroboter den Rasen regelmäßig schneidet, was die Geräte mit Bravour meistern. Wird ein Rasen generell zu wenig gemäht, sodass die Grashalme zu lang werden, führt dies dazu, dass das Gras zu wenig Seitentriebe entwickelt. Die dadurch entstehenden Lücken im Erdreich werden dann von Unkraut und Moos besetzt.
Warum sollten man seinen Rassenflächen regelmäßig Kontrollieren?
Ein Rasen ist nicht nur zum Ansehen da. Auf einem schönen Rasen halten sich Mensch und Tier gerne auf. Es finden darauf Grillfeiern statt oder Ballspiele und Sonnenanbeter lassen sich gerne auf einem gut gepflegten Rasen zum Bräunen nieder. Unerwünschter Nebeneffekt: Oft werden Spielzeug, Grillutensilien oder Flaschenkapseln, Sonnencremes oder andere Gegenstände im Gras vergessen. Deshalb sollten Gartenbesitzer einen Mähroboter Rasen regelmäßig inspizieren, um kleinere oder größere Dinge einzusammeln.
Unter Büschen, an Hecken, in der Nähe von Blumenbeeten, Laubhaufen oder Nadelbäumen können sich kleinere Tiere aufhalten. Dazu gehören zum Beispiel Igel, Kröten, Eidechsen oder Jungtiere. Wer solche Tiere im Garten entdeckt, sollte den Mähroboter pausieren lassen und ihnen die Möglichkeit geben, sich zurückzuziehen.
Objekte, die im Rasen vergessen wurden, können den Mähroboter beschädigen und kleinere Tiere können bei der Begegnung mit einem Rasenroboter schwer verletzt werden. Auch wenn viele moderne Mähroboter mit Sicherheitsfunktionen wie Hebe-, Kipp- oder Hindernissensoren ausgestattet sind, erkennen sie kleine Tiere nicht immer zuverlässig.
Wann ist die beste Tageszeit zum Mähen?
Unser letzter Mähroboter Rasen Tipp betrifft ebenfalls die Sicherheit von Tieren sowie den Erhalt des guten Nachbarschaftsverhältnisses. Mähroboter können theoretisch auch nachts durcharbeiten, wir empfehlen trotzdem, die Geräte während der Dämmerung und zur Nachtzeit nicht in Betrieb zu nehmen. Viele nachtaktive Tiere, wie Igel, Schnecken, Marder oder Nachtfalter gehen bei Dunkelheit in Gärten auf Futtersuche und fallen dann Mährobotern zum Opfer.
Der zweite Grund, den Mähroboter nachts besser ebenfalls ruhen zu lassen: Auch wenn die Geräte während der Arbeit meist nur mit etwa 55 bis 65 dB(A) vor sich hinsurren und damit deutlich leiser sind als klassische Rasenmäher, können sie zur Schlafenszeit trotzdem stören. In warmen Sommermonaten schlafen viele Menschen bei geöffnetem Fenster. Dann werden auch leise Fahr- und Mähgeräusche, besonders in ruhigen Wohngebieten, schnell als unangenehm empfunden.
Hinzu kommt, dass ein Mähroboter nicht nur ein gleichmäßiges Surren erzeugt. Je nach Untergrund, Messerzustand, Steigung oder Hindernissen können auch Rollgeräusche, Vibrationen oder kurze Richtungswechsel hörbar sein.
Du suchst einen passenden Akku für deinen Mähroboter?
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